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Zwischen Räubern und Schlössern - Die Naturfreunde besuchten den Spessart PDF Drucken E-Mail
Sonntag, 12. Oktober 2008

Einen besonderen Jahresausflug erlebte die Ortsgruppe der Naturfreunde Eching bei ihrem dreitägigen Besuch im Spessart. Vorsitzender Alfred Kuttenlochner begrüßte die Gruppe im Bus und übergab die Leitung an den Wanderwart Hans Dillis, der diesen Ausflug wieder organisiert hat und fortan als Reiseleiter fungierte. Der erste Halt war am Barockschloss Weißenstein in Pommersfelden, das als private Sommerresidenz des Kurfürsten Lothar Franz von Schönborn erbaut wurde. Besonders beeindruckt war die Gruppe von dem Treppenhaus im Inneren des Schlosses. Der Kurfürst war ein begeisterter Sammler und so befindet sich neben einer außergewöhnlichen Gemäldegalerie auch die größte ostasiatische Porzellansammlung Deutschlands innerhalb diesen Gemäuern.

Im Kristallmuseum in Heigenbrücken bestaunten die Teilnehmer den mit zwei Meter Höhe größten Amethysten einer privaten Sammlung. Die Kristall-Stube bietet auch eine Ausstellung von über 1000 verschiedenen Edelsteinen sowie Deutschlands größten Rosenquarz, der 7,4 Tonnen schwer und zwei Meter hoch ist.

Bewegung verschaffte sich die Gruppe anschließend auf einem ungefähr vier Kilometer langen Lehrwanderpfad, der durch den Spessarter Mischwald vorbei an Wildschwein- und Dammwildgehege führte.

Am nächsten Morgen stand eine Führung im wohl bekanntesten Schloss des Spessarts, Schloss Mespelbrunn, erbaut von Ritter Hamann Echter auf dem Programm. Das Schloss, in dem zum Teil der Film „Das Wirtshaus im Spessart“ mit Lieselotte Pulver gedreht wurde, ist heute noch bewohnt. Da das Geschlecht Echter nach dem 30jährigen Krieg keine männlichen Nachkommen mehr hatte, heiratete die letzte Echterin Maria Ottilia Philipp Ludwig von Ingelheim. Mit Zustimmung des Kaisers durften Namen und Wappen zusammengeführt werden und so lautet der Name der Familie noch heute „Grafen von Ingelheim genannt Echter von und zu Mespelbrunn.

Der Nachmittag in Aschaffenburg stand zur freien Verfügung. Den Teilnehmern war es freigestellt, das Schloss Johannisburg oder das Pompejanum zu besuchen oder einfach nur durch die Stadt zu schlendern.

Am Abend wusste keiner, was auf ihn zukam, als man sich zur 30minütigen Wanderung zur Berghütte im Wald zum Abendessen aufmachte. Dort geschah es; der berüchtigte Spessart-Räuberüberfall machte auch vor den Naturfreunden nicht Halt. Nachdem schon bald einer der Mitreisenden fast am Galgen baumelte, musste sich die Gruppe schon schwer ins Zeug legen, um ihren Weggefährten wieder frei zu kaufen. Letztendlich gelang der Rettungsversuch und so trat man zu später Stunde gut gelaunt den Rückmarsch ins Hotel an.

Ein weiteres Schmankerl erwartete die Reisenden am nächsten Morgen – nämlich eine Stadtführung mit dem Waschweib durch Lohr am Main. Diese etwas andere Art einer Stadtbesichtigung brachte den Besuchern die handwerklichen Zünfte wie zum Beispiel Gerber, Färber und Bader sowie die örtlichen Gebräuche auf eine sehr direkte Art und Weise näher. Im Rienecker Schloss, das das Spessart Museum beherbergt, kann man unter anderem den Spiegel und die Schuhe des Schneewittchens besichtigen, das auch dort geboren sein soll.

Auf der Rückreise bedankte sich sowohl der 1. Vorstand Alfred Kuttenlochner als auch alle Mitreisenden beim Organisator Hans Dillis, der diesem Jahresausflug wieder zu einem Erlebnis werden ließ.

Spessart2008.jpg

Die Echinger Naturfreunde mit dem Waschweib auf dem Kirchplatz in Lohr am Main

 
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